Konferenz “5+ Jahre - Wir schaffen das” - Geschichte, Ängste, Hoffnungen und Perspektiven der Flüchtlingsarbeit in Rostock (4.-5. März 2021)

Die Universität Rostock und das Rostock International House veranstalteten am 4. und 5. März 2021 eine Online-Konferenz angelehnt an Frau Merkels Zitat "5 Jahre - Wir schaffen das". Es wurde live aus dem Studio 301 im Fischereihafen Rostock gesendet. Online zugeschaltet wurden Interessierte und Akteure aus der Flüchtlingsarbeit in Rostock und Umgebung, sowie bundesweit. Die Konferenz diente somit als Plattform des Erfahrungsaustausches für Flüchtlingsbeauftragte aus der Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft  und Öffentlichkeit. Dabei wurden praxisbezogene Themen rund um die Arbeit mit Geflüchteten, sowohl im Hochschulbereich im speziellen als auch in der Gesellschaft im allgemeinen der letzten fünf Jahre behandelt. Die Geschichte, Ängste, Hoffnungen und Perspektiven der Flüchtlingsarbeit in Rostock und im Land Mecklenburg-Vorpommern standen dabei im Mittelpunkt.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal für Ihre zahlreiche und aktive Teilnahme!

Die Materialien zu den Keynotes und Workshops können Sie sich hier herunterladen:

  • Keynotevortrag 1 "Wir schaffen was!? Ein Blick auf Flüchtlingsarbeit, Flüchtlingsforschung und Flüchtlingspolitik" 
  • Keynotevortrag 2 "Integration von Geflüchteten in Hochschule und Studium: Leistungen und Herausforderungen"
  • Keynotevortrag 3 "Profiteure? Die radikale Rechte im Kontext der Debatte um Flucht und Asyl
  • Workshop 1 "Zugangswege zur Hochschulbildung"
  • Workshop 2 "Das deutsche Asylverfahren - ein solidarischer Überblick"
  • Workshop 3 "Interkulturelle Kompetenz und Resilienz - erfolgreich kommunizieren in interkulturellen Kontexten"
  • Workshop 4 "Digitale Formate in der Integration + Studienvorbereitung Geflüchteter - Erfahrungen aus 5 Jahren Kiron"
  • Workshop 5 "Förderung der sprachlichen Kompetenz – Best Practice"
  • Workshop 6 "Gemeinsam Vielfalt gestalten – Interkulturelle Öffnung in Mecklenburg-Vorpommern"

Wer es nicht geschafft hat, sich die Konferenz live anzuschauen, kann dies nun ganz in Ruhe nachholen. Das Filmstudio zeichnete die 2 Konferenztage auf, sodass die Filmaufnahmen für die Öffentlichkeit auf unserem Youtube Kanal zur Verfügung stehen. Schauen Sie doch einmal vorbei!

 

Konferenztag 1 vom 04.03.21

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Konferenztag 2 vom 05.03.21

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Hintergrundinformationen

Hintergrundinformationen

„Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das!“ Als Angela Merkel am 31. August 2015 in der Bundespressekonferenz diesen Satz zu Protokoll gab, konnte sie nicht ahnen, dass dies ihr umstrittenster Ausspruch werden sollte, der bis heute das Land politisch und gesellschaftlich spaltet. Galt den einen „Wir schaffen das“ als Kernmotto einer neuen deutschen Willkommenskultur, sahen ihn andere als leichtfertige Verharmlosung eines komplexen Problems und geradezu als Einladung an Tausende Syrer und Afghanen, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen. 

1,3 Millionen Geflüchtete kamen damals im „Flüchtlingsjahr“ 2015 in die Bundesrepublik. Allein im September und Oktober, auf dem Höhepunkt der sog. „Flüchtlingskrise“, beherbergte die Hansestadt Rostock etwa 26.000 Geflüchtete. In einer beeindruckenden Demonstration zivilgesellschaftlichen Engagements setzte sich eine große Zahl Rostocker Bürgerinnen und Bürger, viele von ihnen Studierende der Universität, unermüdlich und rund um die Uhr für das Wohl der Geflüchteten in der Hansestadt ein. Seit der Schließung der Balkanroute und anderen Maßnahmen hat sich die Zahl der Geflüchteten in den vergangenen zwei Jahren massiv reduziert; Flucht und der Umgang mit Geflüchteten zählen jedoch weiterhin zu den politisch brisantesten Themen und die Debatten, die sich darum ranken, sind der Hauptgrund für das Erstarken des Rechtpopulismus. 

Rostock versucht weiterhin, positive Zeichen zu setzen und gehörte zu den ersten Städten, die sich 2018 in einer gemeinsamen Erklärung als "Sichere Häfen" zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten bereit erklärten. Mittlerweile haben sich rund 60 deutsche Städte der Erklärung angeschlossen. Die Universität hat ein umfassendes Serviceangebot für studieninteressierte Geflüchtete geschaffen und viele von ihnen in diverse Studiengänge aufgenommen. Grund zur Selbstzufriedenheit sollte dies jedoch nicht sein. Ein halbes Jahrzehnt nach Merkels prägendem Slogan bedarf es einer kritischen Bilanz des bisher Erreichten, aber auch der weiterhin bestehenden Herausforderungen.

Wie ist die gegenwärtige Situation von Flucht und Migration? Kann die Integration von Geflüchteten als gelungen gelten oder sind weiterhin deutliche Defizite auszumachen? In welchem Zusammenhang stehen die Dynamiken von Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und rechter Gewalt mit den Debatten um Flucht und Asyl? Welche Strukturen wurden in Land und Stadt sowie im Hochschulbereich in Reaktion auf die Ereignisse und Entwicklungen seit 2015 geschaffen und inwieweit bedürfen diese der Konsolidierung und des weiteren Ausbaus? 
Dies sind einige der zentralen Fragen, mit denen sich die Flüchtlingskonferenz am 4. und 5. März 2021 beschäftigen wird. In einem Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit werden sich Vorträge, Workshops und eine Podiumsdiskussion mit einer breiten Palette an praxisbezogenen Themen rund um die Arbeit mit Geflüchteten in Mecklenburg-Vorpommern und vor allem in Rostock befassen. Ein kulturelles Rahmenprogramm, bestehend aus Filmabend und einer Fotoausstellung, wird die Diskussionen abrunden. 
 

Programmübersicht

Programmübersicht

Lassen Sie sich durch praxisorientierte Workshops, wissenschaftliche Beiträge, spanndende Vorträge und einer Podiumsdiskussion zum Erfahrungsaustausch inspirieren. Vernetzen Sie sich mit Menschen der Flüchtlingsarbeit durch unsere Konferenz „5+ Jahre – Wir schaffen das“.

Das ausführliche Programm mit allen Informationen können Sie hier einsehen. Inhaltliche Schwerpunkte unserer Workshops, können Sie hier nachlesen.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Corona-Situation, kann es zu kurzfristigen Programmänderungen kommen. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis! Um auf dem aktuellen Stand zu bleiben, empfehlen wir Ihnen daher regelmäßig diese Webseite zu besuchen und unsere Sozialen Kanäle wie Facebook und Instagram zu abonnieren!

Materialien zum Downloaden:

Faltblatt

Plakat

Postkarte

Rahmenprogramm

Rahmenprogramm

Am Rande der Konferenz wird die Fotoausstellung „5 Jahre neue Gesichter – Integrationsfacetten in Rostock“ gezeigt. Diese wurde durch die Mitwirkung von in Rostock lebenden Geflüchteten gestaltet. Wir freuen uns, dass sie uns auf diese Weise ihre Erfahrungen, Gefühle, und Perspektiven präsentieren und die Konferenz bereichern.

Darüber hinaus ist am Donnerstagabend, den 4. März 2021 um 19:30, der Dokumentarfilm Als Paul über das Meer kam im Beisein von Regisseur Jakob Preuss und Protagonist Paul Nkamani über Zoom zu sehen. Der Filmabend ist öffentlich und rundet unser vielfältiges Konferenzprogramm vom ersten Tag ab. Der Film wird über Vimeo gezeigt. Den Link erhalten Teilnehmer im Zoom-Raum um 19:30.

Der Film: Paul Nkamani hat sich aus seiner Heimat Kamerun durch die Sahara bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen. Hier lernen sich Paul und Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist. Kurz darauf ergattert Paul einen begehrten Platz auf einem Schlauchboot nach Europa, doch die Überfahrt nimmt einen tragischen Ausgang: Die Hälfte seiner Mitreisenden stirbt, Paul überlebt. Der Regisseur sieht die erschütternden Bilder der Rettung im Fernsehen und begibt sich auf die Suche nach Paul. Nachdem Paul bereits zwei Monate in Abschiebehaft verbracht hat, findet Jakob ihn endlich in einem spanischen Rote-Kreuz-Heim wieder. Als Paul aufgrund der Wirtschaftskrise in Spanien beschließt nach Deutschland zu reisen, muss Jakob sich entscheiden: Soll er Paul aktiv bei seinem Streben nach einem besseren Leben unterstützen oder in der Rolle des beobachtenden Filmemachers bleiben?

Viereinhalb Jahre nachdem Pauls Odyssee begonnen und er seine Mutter in Kamerun verlassen hat, zieht er zu Jakobs Eltern ins ehemalige Kinderzimmer des Regisseurs. Und doch bleibt seine Zukunft in Deutschland ungewiss…

Referent*innen
Prof. Dr. med. Wolfgang Schareck

Prof. Dr. med. Wolfgang Schareck

Grußwort und Ausstellungseröffnung

Prof. Wolfgang Schareck ist seit 2009 Rektor der Universität Rostock. Er wurde 1953 in Düsseldorf geboren. Der Gefäßchirurg studierte in Freiburg, ist seit 1987 Facharzt für Chirurgie und habilitierte sich 1992 in Tübingen. Seit 1994 gehört er der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock an. Hier leitete er die Abteilung Allgemeine Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie. Er bekleidet den Lehrstuhl für Gefäß- und Transplantationschirurgie und führt seit 2003 den Arbeitsbereich Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin, wie zum Beispiel Pankreas- und Lebertransplantationen. 

An der Universität Rostock war Prof. Schareck bisher in vielen verschiedenen Gremien tätig. 2006 wurde er in den Senat gewählt, von 2004 bis 2008 war er Mitglied bzw. Präsident des Konzils. Er war Studiendekan und Mitglied des Fakultätsrats der Medizinischen Fakultät. 2008 wurde er zum Prorektor für Studium und Lehre gewählt, bevor er 2009 zum Rektor gewählt wurde.

Dr. Uta Buttkewitz

Dr. Uta Buttkewitz

Moderation der Konferenz (Donnerstag)

Dr. Uta Buttkewitz ist seit seit 2016 die Koordinatorin für Willkommenskultur und Chancengleichheit. Zuvor war sie in  mehrjährigen Tätigkeiten als Leiterin der Graduiertenakademie und als Leiterin des Welcome Centers an der der Universität Rostock tätig und arbeitete nach einem Volontariat am Museum für Kommunikation in Berlin ab 2006 u.a. als Wissenschaftlerin am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität Rostock.

Sie studierte Germanistik, Geschichte, Ur- und Frühgeschichte und Englische Sprachwissenschaft an der Universität Rostock und wurde über das "Problem der Simulation in Texten von Thomas Mann" promoviert.

Abdelrahman Fatoum

Abdelrahman Fatoum

Moderation der Konferenz (Donnerstag)

Abdelrahman Fatoum ist seit  2019 an der Universität Rostock als Mitarbeiter für Flüchtlingsangelegenheiten, Veranstaltungen und internationale Sonderprojekte tätig. Zuvor vertrat Herr Fatoum die TU Berlin in Ägypten und leitete dort das Auslandsbüro der TU Berlin in Kairo. Zwischen 2011-2016 bekleidete er unterschiedliche Positionen an der DAAD-Außenstelle Kairo.

Er studierte Germanistik und Übersetzung mit dem Bachelorabschluss an der Ain Shams Universität Kairo. Das Masterstudium absolvierte er an der Technischen Universität Berlin in den Fächern Wissenschaftsmarketing und Wissenschaftskommunikation. Seine Masterarbeit schrieb er zum Thema „Hochschulflüchtlingsprogramme: Optimierungsansätze zur Integration Geflüchteter – Beiträge zur Internationalisierung und zur Third Mission Performance Berliner Hochschulen“.

Stefanie Drese

Stefanie Drese

Grußwort

Stefanie Drese ist seit November 2016 Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern unter den Ministerpräsident*innen Erwin Sellering (bis 2017) und Manuela Schwesig. Bereits 2011 wurde sie in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern gewählt, wo sie von 2011 bis 2016 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion war.

Frau Drese ist eine gebürtige Rostockerin und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Rostock (1995-2000) und arbeitete seit 2003 als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt „Strafrecht“ in Bad Doberan. Im selben Jahr trat sie der SPD bei.

Claus Ruhe Madsen

Claus Ruhe Madsen

Grußwort

Claus Ruhe Madsen ist seit September 2019 Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und zugleich erster ausländischer Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt. Geboren und aufgewachsen in Dänemark (Kopenhagen und Fjamd) ging er Anfang der 1990er Jahre für ein Auslandssemester ins Ruhrgebiet, wo er später zu arbeiten begann. Im Jahr 1996 machte er sich selbständig und eröffnete ein Möbelhaus, das er an fünf Standorten betrieb.

Von 2013 bis 2019 war er Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Rostock. Claus Ruhe Madsen übernahm 2017 die Organisation der Hanse-Tour Sonnenschein, eines Fördervereins für krebs- und chronisch kranke Kinder. Als Oberbürgermeisterkandidat trat er als Parteiloser an und wurde von der CDU und der FDP unterstützt. Er vertritt gleichzeitig aber auch eine Reihe grüner Themen.

Reem Alabali-Radovan

Reem Alabali-Radovan

Grußwort

Reem Alabali-Radovan ist seit 14. Januar 2020 die Integrationsbeauftragte der Landesregierung. Zuvor war sie die Leiterin des Büros der Landesintegrationsbeauftragten im Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung.

Ab 2015 arbeitete sie im Amt für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten des Landesamtes für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern in der Erstaufnahmeeinrichtung Nostorf-Horst und der Außenstelle Schwerin/OT Stern Buchholz in verschiedenen Funktionen.

Von 2012 bis 2014 war Alabali-Radovan in Berlin wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Orient-Institut und Länderreferentin beim Nah- und Mittelost-Verein e.V. (NUMOV). Sie ist studierte Politikwissenschaftlerin (Abschluss 2013 an der Freien Universität Berlin) und spricht Arabisch, Englisch und Assyrisch.

Dr. Olaf Kleist

Dr. Olaf Kleist

Keynote

Dr. J. Olaf Kleist ist Politikwissenschaftler am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) mit dem Schwerpunkt Flucht- und Flüchtlingsforschung. Er war zuvor am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück, am Refugee Studies Centre der Universität Oxford und am Institute for Social Research an der Swinburne Universität in Melbourne. Er ist Gründer und Vorsitzender des Netzwerks Fluchtforschung und Mitherausgeber der Z’Flucht: Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung. Er hat zu ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit, Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften, Resettlement sowie dem Zusammenhang von Erinnerungs- und Migrationspolitik geforscht. Er promovierte sich 2012 an der Freien Universität Berlin.

Christian Müller

Christian Müller

Keynote und Podiumsdiskussion

Christian Müller ist stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD und Leiter des DAAD-Hauptstadtbüros in Berlin und ist somit das Link zwischen der DAAD Zentrale in Bonn und der Hauptstadtpolitk in Berlin. Zuvor bekleidete er mehrere Posten im DAAD. Zwischen 2014-2018  war er als Direktor der Abteilung Strategie, Leiter der DAAD-Außenstelle in Rio de Janeiro und des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses in Sao Paulo (2009-2014) sowie als Referatsleiter Koordination und Netzwerke der Arbeitsstelle internationales Hochschulmarketing (2002-2003).

Christian Müller studierte Germanistik und Sozialwissenschaften in Göttingen und Bonn und arbeitete für den DAAD auch als Lektor in Portugal und Brasilien, wo er auch die Fremdsprachensektion der heutigen GIZ leitete.

Michael Paulus

Michael Paulus

Moderation und Gesprächsrunde

Seit Anfang 2013 ist Michael Paulus Leiter des Rostock International House der Universität Rostock. Nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Bielefeld und FU Berlin ging Michael Paulus Anfang der Neunziger Jahre in die USA, wo er erst an der New York University studierte und unterrichtete sowie später das Kulturprogramm am Deutschen Haus at NYU betrieb und auch journalistisch und übersetzerisch tätig war. Im Jahre 2002 ging er nach Hongkong und 5 Jahre später nach Seoul, Korea, wo er die jeweiligen DAAD Büros leitete und an der Hong Kong Baptist University wie auch an der Yonsei University (Seoul) in den Bereichen European Studies und German Studies unterrichtete.

Prof. Dr. Bettina Eichler-Löbermann

Prof. Dr. Bettina Eichler-Löbermann

Gesprächsrunde

Prof. Dr. habil. Bettina Eichler-Löbermann ist seit 2015 apl. Professorin am Lehrstuhl für Pflanzenbau der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Rostock, wo sie bereits seit 1998 als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig war. Von 2013 bis 2018 war sie Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement, wobei sie vom Rektorat beauftragt wurde, die Bereiche Gleichstellung und Vielfaltsmanagement mit aufzunehmen. Bereits von 2011-2013 war sie Beauftragte des Rektors für Internationales. Sie hat zahlreiche wissenschaftliche Verbindungen nach Süd- und Zentralamerika.

Prof. Eichler-Löbermann studierte Agrarökologie der Universität Rostock, wo sie sich 1997 promovierte und 2004 habilitierte. Sie ist seit 2013 Mitglied des Fakultätsrats und des Leibniz-Wissenschaftscampus Phosphorforschung.

Dr. Barbara Amling

Dr. Barbara Amling

Gesprächsrunde und Workshop 5

Dr. Barbara Amling ist seit 2001 Leiterin des Sprachenzentrums an der Universität Rostock und Mitarbeiterin im Lektorat Englisch. Unter ihr wurde das Sprachenzentrum in seine derzeitige Wirkungsform überführt. An der Universität Rostock initierte sie und beteiligte sie sich an den verschiedensten Projekten, u.a. im Senat. Sie überwachte auch in Zusammenarbeit mit dem RIH das Projekt zur sprachlichen und fachlichen Eingliederung von studieninteressierten Geflüchteten.

Sie ist Dipl.-Sprachmittlerin für Russisch und Englisch und promovierte sich 1985 zu einer Fragestellung des maschinellen Übersetzens.

Adnan Harb

Adnan Harb

Gesprächsrunde

Adnan Harb ist Bildungsberater und Geschäftsführer des Vereins Study in Germany, Rostock, den er von einem Sprachverein in eine Sprachschule überführt hat. Der Verein selber ist eine Vereinigung von Akademiker*innen der Universitäts- und Hansestadt Rostock, die es sich zum Ziel gemacht haben, internationale Studienbewerber*innen für den Studienort Deutschland zu interessieren und ein Studium in Deutschland attraktiv zu machen. Study in Germany arbeitet eng mit der Universität Rostock zusammen.

Adnan Harb kam vor über 30 Jahren aus Syrien nach Rostock, hat an der Universität Rostock studiert und jahrelang auch bei „migra e.V.“ mitgearbeitet.

Peter Wickboldt

Peter Wickboldt

Gesprächsrunde

Peter Wickboldt ist Referatsleiter „Betriebstechnik und Logistik“ im Dezernat „Technik, Bau, Liegenschaften“ der Verwaltung der Universität Rostock.

Er war der verantwortliche Krisenmanager und Leiter des Bereiches Betriebstechnik und Logistk und hat die "artfremde Nutzung der Liegenschaften" geplant und umgesetzt und entsprechend mit der Stadt, der Polizei und allen Angehörigen der Universität abgestimmt.

Er hat einen Dipl.-Ing. in Maschinenbau, mit dem Schwerpunkt, Thermische Maschinen und Anlagen.von der Universtät Rostock.

Isabelle Pejic

Isabelle Pejic

Isabelle Pejic ist Referendarin an einer Gesamtschule in Rostock. Sie studierte bis 2018 an der Universität Rostock die Fächer Deutsch, Sozialwissenschaften und Philosophie für das Lehramt an Haupt- und Realschulen. Von 2014-2016 war sie studentische Prorektorin an der Universität.

Im WS 2015/2016 nahm sie ein Urlaubssemester für Geflüchtentenhilfe. Im Jahr 2015 gründete sie gemeinsam mit anderen die Initiative »Rostock hilft«, welche 2015/2016 ca. 35.000 Flüchtende in Rostock notversorgte,
die sich auf dem Weg nach Skandinavien befanden.

Prof. Dr. Jörn Dosch

Prof. Dr. Jörn Dosch

Moderation der Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Jörn Dosch ist seit 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit und Prodekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Rostock. Zuvor hatte er Professuren an der University of Leeds (Großbritannien) und der australischen Monash University (Malaysia Campus) inne und hielt sich als Fulbright-Wissenschaftler an der Stanford University in den USA auf. Er promovierte und habilitierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (1996 und 2000). Prof. Dosch hat sich in der Lehre und in etlichen Publikationen mit den Themenkomplexen Minderheiten, Migration und Flucht beschäftigt und mehrere Programme und Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit evaluiert, die u.a. auf diese Bereiche ausgerichtet sind. Sein Forschungsschwerpunkt ist Südostasien.

Prof. Dr. Meike Klettke

Prof. Dr. Meike Klettke

Podiumsdiskussion

Meike Klettke ist Professorin der Informatik und seit April 2018 Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement der Universität Rostock. Zwischen 2016-2018 war sie stellvertretende Vorsitzende des Akademischen Senats der Universität. Prof. Klettke ist verantwortlich für das Studentische Mentoring an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für die Studiengänge Bachelor Informatik, Bachelor Wirtschaftsinformatik, Lehramt Informatik und Berufspädagogik Informationstechnik. 

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Datenbanken und Informationsnetzwerke.2020 gelang es ihr die assozierte Mitgliedschaft in der Europäischen Hochschule EU Conexus, der „The European University for Smart Urban Coastal Sustainability“  mit dem Lead Partner La Rochelle Université zu erlangen, die später in eine Vollmitgliedschaft übergehen soll.

Sie hat sich an der Universität Rostock promoviert und habilitiert.

Stephanie Nelles

Stephanie Nelles

Podiumsdiskussion

Stephanie Nelles ist seit 2011 Integrationsbeauftragte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Zu den Aufgaben der Integrationsbeauftragten gehört u.a. das strategische Integrationsmanagment sowie die Netzwerkarbeit in Kommune, Land und Bund.

Ihre erste Berufserfahrung in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten sammelte sie als Sozialarbeiterin in Berlin-Neukölln (1989-1994) und später als Bewährungshelferin beim Bundesministerium für Justiz in Graz, Österreich (1994-2000). Zwischen 2002-2006 war Frau Nelles als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Akademischen Auslandsamt der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen.

Vor ihrer jetzigen Tätigkeit als Integrationsbeauftragte, war sie an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock als wissenschaftliche Mitarbeiterin (2008-2011) tätig.

Dr. Ahmed Maher Fakhouri

Dr. Ahmed Maher Fakhouri

Podiumsdiskussion

Seit 25 Jahren arbeitet Dr. Ahmed Maher Fakhouri im Bereich der sprachlichen und beruflichen Integration von Zugewanderten in Mecklenburg - Vorpommern. Seit November 2011 leitet er das IQ Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern. IQ steht für „Integration durch Qualifizierung“. Außerdem ist er Gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins „migra e.V.“, ein Verein, der sich seit 2007 mit der Sprache, Bildung und Integration von Migrant*innen in Mecklenburg-Vorpommen beschäftigt.

Geboren am 27.04.1959 in Aleppo/Syrien, studierte Dr. Ahmed Maher Fakhouri Agrarwissenschaften an der Universität Aleppo. Von 1984 bis 1990 promovierte er sich an der Universität Rostock, wo er im April 1990 mit „magna cum laude“ abschloss.

Florian Fröhlich

Florian Fröhlich

Podiumsdiskussion

Florian Fröhlich ist seit 2019 Sozialarbeiter in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Satower Straße, welche vom Ökohaus e.V. betrieben wird. Zuvor arbeitete er zwei Jahre als Flüchtlingsberater im International House der Universität Rostock und von 2016 bis 2017 als Berater für Asylsuchende beim Flüchtlingsrat M-V mit Schwerpunkt auf Asylverfahren und Aufenthaltsrecht. Im Jahr 2015 gründete er die Initiative »Rostock hilft« mit, welche 2015/2016 ca. 35.000 Flüchtende in Rostock notversorgte, die sich auf dem Weg nach Skandinavien befanden.

Florian Fröhlich studierte von 2009 - 2016 Politikwissenschaften und Philosophie an der Universität Rostock. Während seines Studiums bekleidete er zahlreiche Ämter in der Studierendenvertretung und Studentischen Selbstverwaltung, u.a. als stellvertretender AStA-Vorsitzender oder Mitglied im Akademischen Senat und im Konzil.

Christin Zimmer

Christin Zimmer

Moderation der Konferenz (Freitag)

Frau Christin Zimmer ist seit Frühjahr 2019 an der Universität Rostock im Rostock International House für den Geflüchteten-Bereich zuständig. Zuvor war sie an der HWR Berlin im Internatinoal Office tätig.

Christin Zimmer studierte an der Universität Potsdam den Zwei-Fach-Bachelor Kulturwissenschaft und Spanische Philologie. Das Masterstudium "European Studies" absolvierte sie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Order. Ihr Studienschwerpunkt lag dabei vor allem auf der Migrationspolitik der EU, weshalb sie sich in ihrer Masterarbeit auch mit der EU-Außenpolitik, speziell mit der Grenzschutzagentur "Frontex", auseinandersetzte. Auslandsaufenthalte in Barcelona und an der Deutschen Botschaft in Quito rundeten Ihre akademische Laufbahn ab.

Prof. Dr. Ursula Birsl

Prof. Dr. Ursula Birsl

Keynote

Prof. Dr. Ursula Birsl ist Diplom-Sozialwirtin und Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Demokratieforschung am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Aktuell ist sie Koordinatorin des BMBF-geförderten Projektverbundes „Mobilisierung und Radikalisierung zur Gewalt in der virtuellen und realen Welt – Ursachen, Verläufe und Gegenstrategien im Kontext der Debatte um Flucht und Asyl“ (PANDORA). Ihre Forschungsschwerpunkte sind international vergleichende Demokratie- und Autokratieforschung, Demokratie in der Migrationsgesellschaft sowie Rechtsextremismus und Gender.

Ausgewählte aktuelle Veröffentlichung sind: Die Demokratie und ihre Gegenbewegungen: eine kritische (Selbst-)Reflexion zu Begriffen und Referenzrahmen in der Rechtsextremismusforschung, in: Politische Vierteljahresschrift (PVS), Jg. 59, H. 2, 2018.

Bevor sie einen Ruf an die Universität Marburg erhielt, hatte sie Vertretungsprofessuren an den Universitäten Erfurt, Greifswald und Gießen inne. Sie promovierte (1993) und habilitierte sich (2003) an der Universität Göttingen im Fach Politikwissenschaft und absolvierte Forschungsaufenthalte an Universitäten in Großbritannien und Spanien.

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Lukas Brück

Lukas Brück

Workshop 1

Lukas Brück (MA, Universitäten von Amsterdam, Barcelona, Malta und Oslo) erforscht die Integration von Flüchtlingen in Deutschland und in Entwicklungsländern. Derzeit ist er als Berater für die Abteilung Education, Skills and Employment (ESE) bei der GFA Consulting Group GmbH in Hamburg tätig, zuvor arbeitete er unter anderem für die Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart. Im Jahr 2016 war er International Visiting Scholar an der George Washington University und davor als gewählter Stadtrat in Süddeutschland tätig, wo er 2015 eine ehrenamtlich geführte Sprachvorbereitungsschule für Flüchtlinge initiierte.

Abedallah Abuhawa

Abedallah Abuhawa

Workshop 1

Abedallah Abuhawa absolvierte das Studium der Rechtswissenschaft in Damaskus. Momentan studiert er Soziale Arbeit im vierten Semester an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg. Dort koordiniert er die Organisation "Bunte Hände, studentische Initiative der Arbeitsstelle Migration HAW Hamburg", welcher mittlerweile mehr als 70 geflüchtete, internationale und deutsche Studierende angehören und die sich zum Ziel gesetzt hat „den Studienerfolg internationaler Studierender positiv zu beinflussen“.

Pro Bleiberecht

Pro Bleiberecht

Workshop 2

Pro Bleiberecht ist eine antirassistische Initiative, die sich mv-weit für die Rechte der Asylsuchenden einsetzt. Ein besonderer Fokus liegt auf monatlichen Mahnwachen vor der Erstaufnahmestelle Nostorf-Horst, in der die Asylrechtsverschärfungen der letzten Jahre besonders deutlich zu Tage treten.

Die beiden Speakerinnen Julia Reichart und Julia Appel sind seit mehreren Jahren in der Initiative engagiert. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen dabei auf kritischer Öffentlichkeitsarbeit und der Situation von Kindern und Jugendlichen im Asylverfahren.

Cornelia Kirsten

Cornelia Kirsten

Workshop 3

Cornelia Kirsten ist seit einigen Jahren Leiterin des Lektorats Englisch am Sprachenzentrum der Universität Rostock, wo sie seit 2006 Englisch für Fachsprachen auf C1 Niveau (aktuell Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften) unterrichtet. Ihre zweite Unterrichtssprache ist Spanisch (meist A1 bis B1). Seit einiger Zeit baut sie als interkulturelle Trainerin den neuen Kompetenzbereich „Interkulturelle Kommunikation“ am Sprachenzentrum aus. Jahrelange Erfahrung in ehrenamtlicher Tätigkeit mit Geflüchteten und eine offene Haltung aus Überzeugung machen diese Aufgabe für Cornelia Kirsten zur Herzensangelegenheit. Sie ist Diplom-Pädagogin, Mediatorin und Coach in Ausbildung. Ihre große Leidenschaft ist es, den Kontakt zwischen Menschen diverser Hintergründe zu fördern und positiv zu gestalten.

Andreas Tometten

Andreas Tometten

Workshop 4

Andreas Tometten arbeitet seit 2017 als Projektmanager bei Kiron Open Higher Education. Nach Abschluss seines Masterstudiums in Gesundheits- und Sozialpsychologie an der Universität Maastricht arbeitete Herr Tometten als Fellow bei der Organisation Teach for Austria in Wien und wurde als Lehrkraft in einer Mittelschule eingesetzt.

Seit etwa 4 Jahren ist Herr Tometten für die Koordination unterschiedlicher nationaler sowie internationaler Projekte bei Kiron verantwortlich und beriet eine Zeit lang als “transfer guidance counsellor” studieninteressierte Geflüchtete. Ziel der jungen EdTech Organisation Kiron ist es, geflüchtete Menschen auf ein Studium oder den Zugang zum Arbeitsmarkt in Deutschland und anderen Ländern vorzubereiten. Für diesen Zweck betreibt Kiron eine eigene Lernplattform, den Kiron Campus. 

Mandy Walker

Mandy Walker

Workshop 5

Seit 2016 gibt Mandy Walker Deutschkurse für Geflüchtete (B1 – C1.2) am Sprachenzentrum der Universität Rostock. Zuvor arbeitete sie u.a. von 2011 bis 2016 als freiberufliche Dozentin in Integrationskursen bei diversen Integrationskursträgern in Rostock und Umgebung (A1 – B1.1). Sie studierte an der Universität Bayreuth Afrikanistik, Deutsch als Fremdsprache sowie Islamwissenschaft und war bereits währenddessen Deutschdozentin für das Institut für Interkulturelle Kommunikation Bayreuth und der Sommeruniversität Bayreuth. Für ein Praktikum am Goethe Institut und der Recherche zu ihrer Magisterarbeit hat sie zwei Auslandssemester in Togo, Westafrika, absolviert. 

Katja Striegler

Katja Striegler

Workshop 6

Katja Striegler ist seit 2016 interkulturelle Trainerin beim IQ Netzwerk MV und migra e.V. sowie Projektleiterin der Servicestelle "Vielfalt in der Arbeitswelt". Ihr Studium als Kultur- und Sprachmittlerin absolvierte sie sowohl in Dänemark als auch im Anschluss in Flensburg. Als Expertin für interkulturelle Öffnungsprozesse, schult und berät sie nicht nur Mitarbeitende in Jobcentern und Arbeitsagenturen, sondern auch kommunale Verwaltungsangestellte, medizinisches Personal, kleine und mittlere Unternehmen sowie alle interessierten Personengruppen, die mit Zugewanderten arbeiten oder ihre Institution systemisch in Hinblick auf Barrierefreiheit und Diskriminierungssensibilität optimieren möchten. 

Aktuell arbeitet Frau Striegler derzeit eng mit dem Landkreis Rostock zusammen. Gemeinsam mit der Landkreisverwaltung soll ein vielfaltsorientierter Organisationsentwicklungsprozess durchgeführt werden, um eine strukturelle Veränderung zu bewirken und zu unterstützen. Ziel ist dabei eine offene, barrierefreie und diskriminierungskritische Organisation zu schaffen. Katja Striegler agiert hierbei als externe Prozessbegleiterin.

Prof. Dr. Wolfgang Muno

Prof. Dr. Wolfgang Muno

Moderation des Workshop-Panels

Prof. Dr. Wolfgang Muno ist seit 2018 Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Rostock. Er forschte in Latein- und Mittelamerika sowie Nordamerika und Asien, war er Visiting Research Scholar der University of Texas at Austin sowie an der Johns Hopkins University, Washington D.C. und Visiting Fellow an der Universidad Torcuato Di Tella. Als Gastdozent lehrte er u.a in Großbritannien (University of Wales), Schweden (Umeå), Norwegen (Kristiansand), Polen (Opole), Spanien (Valencia), China (Shanghai University of Political Science and Law) und Indien (Guru Nanak Dev University Amritsar, Punjabi University Patiala) zu Themen wie Entwicklung und Unterentwicklung, Demokratie und Populismus und Regionalismus in Lateinamerika.

Wolfgang Muno studierte Politikwissenschaft, Ethnologie und öffentliches Recht in Mainz und Caracas. 2015 habilitierte er sich in Mainz. Von 2011 bis 2013 vertrat er die Professur für Vergleichende Regierungslehre an der Staatswissenschaftlichen Fakultät und der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt, 2014 bis 2016 die Professur für Internationale Beziehungen an der Zeppelin Universität und 2016 eine Professur für Vergleichende und internationale Politik an der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau).

Organisator*innen

Die Universität Rostock, vertreten durch das Rostock International House, organisiert die zweitägige Konferenz. Sie steht unter der Schirmherrschaft  des Rektors und der Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement der Universität Rostock.
 

Wissenschaftliche Leitung der Konferenz

Prof. Dr. Jörn Dosch
Prof. Dr. Wolfgang Muno
 

Organisationsteam

Michael Paulus
Dr. Uta Buttkewitz
Abdelrahman Fatoum
Eva Nahrstedt
Christin Zimmer
Karolin Hansen
 

Kontakt

Abdelrahman Fatoum, M.Sc.
Flüchtlingsangelegenheiten, Veranstaltungen und Sonderprojekte

E-Mail: abdelrahman.fatoum(at)uni-rostock.de
Tel.: +49 (0) 381 498 1702

Dr. Uta Buttkewitz
Koordinatorin Willkommenskultur

E-Mail: uta.buttkewitz(at)uni-rostock.de
Tel.: +49 (0) 381 498 1212