Konferenz “5 Jahre - Wir schaffen das” - Geschichte, Ängste, Hoffnungen und Perspektiven der Flüchtlingsarbeit in Rostock (4.-5. Juni 2020)

Hintergrundinformationen

Hintergrundinformationen

„Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das!“ Als Angela Merkel am 31. August 2015 in der Bundespressekonferenz diesen Satz zu Protokoll gab, konnte sie nicht ahnen, dass dies ihr umstrittenster Ausspruch werden sollte, der bis heute das Land politisch und gesellschaftlich spaltet. Galt den einen „Wir schaffen das“ als Kernmotto einer neuen deutschen Willkommenskultur, sahen ihn andere als leichtfertige Verharmlosung eines komplexen Problems und geradezu als Einladung an Tausende Syrer und Afghanen, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen. 

1,3 Millionen Geflüchtete kamen damals im „Flüchtlingsjahr“ 2015 in die Bundesrepublik. Allein im September und Oktober, auf dem Höhepunkt der sog. „Flüchtlingskrise“, beherbergte die Hansestadt Rostock etwa 26.000 Geflüchtete. In einer beeindruckenden Demonstration zivilgesellschaftlichen Engagements setzte sich eine große Zahl Rostocker Bürgerinnen und Bürger, viele von ihnen Studierende der Universität, unermüdlich und rund um die Uhr für das Wohl der Geflüchteten in der Hansestadt ein. Seit der Schließung der Balkanroute und anderen Maßnahmen hat sich die Zahl der Geflüchteten in den vergangenen zwei Jahren massiv reduziert; Flucht und der Umgang mit Geflüchteten zählen jedoch weiterhin zu den politisch brisantesten Themen und die Debatten, die sich darum ranken, sind der Hauptgrund für das Erstarken des Rechtpopulismus. 

Rostock versucht weiterhin, positive Zeichen zu setzen und gehörte zu den ersten Städten, die sich 2018 in einer gemeinsamen Erklärung als "Sichere Häfen" zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten bereit erklärten. Mittlerweile haben sich rund 60 deutsche Städte der Erklärung angeschlossen. Die Universität hat ein umfassendes Serviceangebot für studieninteressierte Geflüchtete geschaffen und viele von ihren in diverse Studiengänge aufgenommen. Grund zur Selbstzufriedenheit sollte dies jedoch nicht sein. Ein halbes Jahrzehnt nach Merkels prägendem Slogan bedarf es einer kritischen Bilanz des bisher Erreichten, aber auch der weiterhin bestehenden Herausforderungen.

Wie ist die gegenwärtige Situation von Flucht und Migration? Kann die Integration von Geflüchteten als gelungen gelten oder sind weiterhin deutliche Defizite auszumachen? In welchem Zusammenhang stehen die Dynamiken von Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und rechter Gewalt mit den Debatten um Flucht und Asyl? Welche Strukturen wurden in Land und Stadt sowie im Hochschulbereich in Reaktion auf die Ereignisse und Entwicklungen seit 2015 geschaffen und inwieweit bedürfen diese der Konsolidierung und des weiteren Ausbaus? 
Dies sind einige der zentralen Fragen, mit denen sich die Flüchtlingskonferenz am 4. und 5. Juni 2020 beschäftigen wird. In einem Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit werden sich Vorträge, Workshops und eine Podiumsdiskussion mit einer breiten Palette an praxisbezogenen Themen rund um die Arbeit mit Geflüchteten in Mecklenburg-Vorpommern und vor allem in Rostock befassen. Ein kulturelles Rahmenprogramm sowie eine Fotoausstellung werden die Diskussionen abrunden. 
 

Programmübersicht

Programmübersicht

Lassen Sie sich durch praxisorientierte Workshops, wissenschaftliche Beiträge, spanndende Vorträge und einer  Podiumsdiskussion zum Erfahrungsaustausch inspirieren. Vernetzen Sie sich mit Menschen der Flüchtlingsarbeit durch unsere Konferenz „5 Jahre – Wir schaffen das“.

Das ausführliche Programm mit allen Informationen können Sie hier einsehen.
Bitte beachten Sie, dass das Programm noch nicht final ist und daher stetig angepasst wird. Um auf dem aktuellen Stand zu bleiben, empfehlen wir Ihnen regelmäßig diese Webseite zu besuchen!

Rahmenprogramm

Rahmenprogramm

Am Rande der Konferenz wird die Fotoausstellung „5 Jahre neue Gesichter – Integrationsfacetten in Rostock“ gezeigt. Diese wurde durch die Mitwirkung von in Rostock lebenden Geflüchteten gestaltet. Wir freuen uns, dass sie uns auf diese Weise ihre Erfahrungen, Gefühle, und Perspektiven präsentieren und die Konferenz bereichern.

Darüber hinaus ist am Donnerstagabend, den 4. Juni, der Dokumentarfilm Als Paul über das Meer kam im Beisein von Regisseur Jakob Preuss zu sehen. Der Filmabend ist öffentlich und rundet unser vielfältiges Konferenzprogramm vom ersten Tag ab.

Der Film: Paul Nkamani hat sich aus seiner Heimat Kamerun durch die Sahara bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen. Hier lernen sich Paul und Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist. Kurz darauf ergattert Paul einen begehrten Platz auf einem Schlauchboot nach Europa, doch die Überfahrt nimmt einen tragischen Ausgang: Die Hälfte seiner Mitreisenden stirbt, Paul überlebt. Der Regisseur sieht die erschütternden Bilder der Rettung im Fernsehen und begibt sich auf die Suche nach Paul. Nachdem Paul bereits zwei Monate in Abschiebehaft verbracht hat, findet Jakob ihn endlich in einem spanischen Rote-Kreuz-Heim wieder. Als Paul aufgrund der Wirtschaftskrise in Spanien beschließt nach Deutschland zu reisen, muss Jakob sich entscheiden: Soll er Paul aktiv bei seinem Streben nach einem besseren Leben unterstützen oder in der Rolle des beobachtenden Filmemachers bleiben?

Viereinhalb Jahre nachdem Pauls Odyssee begonnen und er seine Mutter in Kamerun verlassen hat, zieht er zu Jakobs Eltern ins ehemalige Kinderzimmer des Regisseurs. Und doch bleibt seine Zukunft in Deutschland ungewiss…

Unsere Referent*innen
Prof. Dr. med. Wolfgang Schareck

Prof. Dr. med. Wolfgang Schareck

Prof. Wolfgang Schareck ist seit 2009 Rektor der Universität Rostock. Er wurde 1953 in Düsseldorf geboren. Der Gefäßchirurg studierte in Freiburg, ist seit 1987 Facharzt für Chirurgie und habilitierte sich 1992 in Tübingen. Seit 1994 gehört er der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock an. Hier leitete er die Abteilung Allgemeine Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie. Er bekleidet den Lehrstuhl für Gefäß- und Transplantationschirurgie und führt seit 2003 den Arbeitsbereich Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin, wie zum Beispiel Pankreas- und Lebertransplantationen. 

An der Universität Rostock war Prof. Schareck bisher in vielen verschiedenen Gremien tätig. 2006 wurde er in den Senat gewählt, von 2004 bis 2008 war er Mitglied bzw. Präsident des Konzils. Er war Studiendekan und Mitglied des Fakultätsrats der Medizinischen Fakultät. 2008 wurde er zum Prorektor für Studium und Lehre gewählt.
 

Prof. Dr. Meike Klettke

Prof. Dr. Meike Klettke

Meike Klettke ist Professorin der Informatik und seit April 2018 Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement der Universität Rostock. Zwischen 2016-2018) war sie stellvertretende Vorsitzende des Akademischen Senats der Universität. Prof. Klettke ist verantwortlich für das Studentische mentoring an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für die Studiengänge Bachelor Informatik, Bachelor Wirtschaftsinformatik, Lehramt Informatik und Berufspädagogik Informationstechnik. 

Michael Paulus

Michael Paulus

Nach einem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Bielefeld und FU Berlin ging Michael Paulus Anfang der Neunziger Jahre in die USA, wo erst an der New York University studierte, unterrichtete und später das Kulturprogramm am Deutschen Haus at NYU betrieb, sowie auch journalistisch und übersetzerisch tätig war. Trotz guter Verwurzelung ging er 2002 nach Hongkong und 5 Jahre später nach Seoul, Korea, wo er die jeweiligen DAAD Büros leitete und an der Hong Kong Baptist University wie auch an der Yonsei University (Seoul) in den Bereichen European Studies und German Studies unterrichtete.  Seit Anfang 2013 leitet Michael Paulus das Rostock International House der Universität Rostock.

Stefanie Drese

Stefanie Drese

Stefanie Drese ist seit November 2016 Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2011 ist sie Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern. 2011-2016 war sie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion.

Frau Drese studierte Rechtswissenschaften an der Universität Rostock (1995-2000). Sie ist seit 2003 Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt „Strafrecht“ in Bad Doberan.
 

Claus Ruhe Madsen

Claus Ruhe Madsen

Reem Alabali-Radovan

Reem Alabali-Radovan

Dr. Olaf Kleist

Dr. Olaf Kleist

Dr. J. Olaf Kleist ist Politikwissenschaftler am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) mit dem Schwerpunkt Flucht- und Flüchtlingsforschung. Er war zuvor am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück, am Refugee Studies Centre der Universität Oxford und am Institute for Social Research an der Swinburne Universität in Melbourne. Er ist Gründer und Vorsitzender des Netzwerks Fluchtforschung und Mitherausgeber der Z’Flucht: Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung. Er hat zu ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit, Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften, Resettlement sowie dem Zusammenhang von Erinnerungs- und Migrationspolitik geforscht.

Prof. Dr. Ursula Birsl

Prof. Dr. Ursula Birsl

Ursula Birsl ist Diplom-Sozialwirtin und Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Demokratieforschung am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Aktuell ist sie Koordinatorin des BMBF-geförderten Projektverbundes „Mobilisierung und Radikalisierung zur Gewalt in der virtuellen und realen Welt – Ursachen, Verläufe und Gegenstrategien im Kontext der Debatte um Flucht und Asyl“ (PANDORA) Ihre Forschungsschwerpunkte sind international vergleichende Demokratie- und Autokratieforschung, Demokratie in der Migrationsgesellschaft sowie Rechtsextremismus und Gender. Ausgewählte aktuelle Veröffentlichung: Die Demokratie und ihre Gegenbewegungen: eine kritische (Selbst-)Reflexion zu Begriffen und Referenzrahmen in der Rechtsextremismusforschung, in: Politische Vierteljahresschrift (PVS), Jg. 59, H. 2, 2018.

Christian Müller

Christian Müller

Christian Müller ist stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD. Er leitet auch das DAAD-Hauptstadtbüro in Berlin. Zuvor bekleidet er mehrere Posten im DAAD; zwischen 2014-2018 als Direktor der Abteilung Strategie, Leiter der DAAD-Außenstelle in Rio de Janeiro und des Deutschen Wissenschafts- und Innovations-hauses in Sao Paulo (2009-2014) und als Referatsleiter Koordination und Netzwerke der Arbeitsstelle internationales Hochschulmarketing (2002-2003).

Florian Fröhlich

Florian Fröhlich

Florian Fröhlich ist seit 2019 Sozialarbeiter in der Gemeinschaftsunterkunft Satower Straße bei Ökohaus e.V.
2017 - 2019 Flüchtlingsberater im International House der Universität Rostock
2016 - 2017 Berater für Asylsuchende beim Flüchtlingsrat M-V mit Schwerpunkt auf Asylverfahren und Aufenthaltsrecht
2015 Mitgründer der Initiative »Rostock hilft«, die 2015/2016 ca. 35.000 Flüchtende in Rostock notversorgte, die sich auf dem Weg nach Skandinavien befanden
2009 - 2016 Studium der Politikwissenschaften und Philosophie an der Universität Rostock, währenddessen zahlreiche Ämter in der Studierendenvertretung und Studentischen Selbstverwaltung, u.a. Stellv. AStA-Vorsitzender, Mitglied im Akademischen Senat und im Konzil
 

Dr. Ahmed Maher Fakhouri

Dr. Ahmed Maher Fakhouri

Geboren am 27.04.1959 in Aleppo/Syrien, studierte Agrarwissenschaften an der Uni Aleppo. Von 10.1984 bis 04.1990 war er ein Promotionsstudent an der Uni Rostock. April 1990 Verteidigung der Doktorarbeit mit „magna cum laude“. Seit 25 Jahre ist Herr Fakhouri mit den Themen der sprachlichen und beruflichen Integration von Zugewanderten in M-V unterwegs. Seit 11.2011 leite er das IQ Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern. IQ steht für „Integration durch Qualifizierung“. Er ist gründungs- und Vorstandsmitglied des Vereins „migra e.V.“ und dort ist er auch beschäftigt.

Stephanie Nelles

Stephanie Nelles

Stephanie Nelles ist seit 2011 Integrationsbeauftragte der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Das Thema „Integration“ ist eine Querschnittsaufgabe, die als Stabstelle direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt ist. Zu den Aufgaben der Integrationsbeauftragte gehört u.a. das strategische Integrationsmanagment sowie die Netzwerkarbeit (Kommune, Land, Bund).

Ihre erste Berufserfahrung als Sozialarbeiterin in der Arbeit mit Migrantinnen und Migranten sammelte Sie in Berlin, im Bezirk Neukölln (1989-1994), später als Bewährungshelferin beim Bundesministerium für Justiz in Graz, Österreich (1994-2000). Zwischen 2002-2006 war Frau Nelles als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Akademischen Auslandsamt der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen.

Vor ihrer jetzigen Tätigkeit als Integrationsbeauftragte, war sie an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock als wissenschaftliche Mitarbeiterin (2008-2011) tätig.
 

Prof. Dr. Wolfgang Muno

Prof. Dr. Wolfgang Muno

Wolfgang Muno studierte Politikwissenschaft, Ethnologie und öffentliches Recht in Mainz und Caracas. Nach dem Magisterexamen  war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz, seit 2003 als Lehrkraft für besondere Aufgaben. Von 2008 bis 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem DFG-Forschungsprojekt „Rechtsstaat und informelle Institutionen in Lateinamerika und Osteuropa“ an der Universität Würzburg. Von 2011 bis 2013 vertrat er die Professur für Vergleichende Regierungslehre an der Staatswissenschaftlichen Fakultät und der Willy Brandt School of Public Policy der Universität Erfurt, 2014 bis 2016 die Professur für Internationale Beziehungen an der Zeppelin Universität, 2016 eine Professur für Vergleichende und internationale Politik an der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau). Nach der Habilitation 2015 an der Universität Mainz lehrt er seit 2018 auf dem Lehrstuhl für Vergleichende Regierungslehre in Rostock.

Er forschte in Mexiko, Venezuela, Argentinien, Uruguay, Chile, Kuba, USA, Kanada, China und Thailand. Er war Visiting Research Scholar der University of Texas at Austin und an der Johns Hopkins University, Washington D.C., USA sowie Visiting Fellow an der Universidad Torcuato Di Tella Er lehrte als Gastdozent in Großbritannien (University of Wales), Schweden (Umeå), Norwegen (Kristiansand), Polen (Opole), Spanien (Valencia), China (Shanghai University of Political Science and Law) und Indien (Guru Nanak Dev University Amritsar, Punjabi University Patiala) zu Themen wie Entwicklung und Unterentwicklung, Demokratie und Populismus, Regionalismus in Lateinamerika.

Prof. Dr. Jörn Dosch

Prof. Dr. Jörn Dosch

Prof. Dr. Jörn Dosch ist seit 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit und Prodekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät and der Universität Rostock. Zuvor hatte er Professuren an der University of Leeds (Großbritannien) und der australischen Monash University (Malaysia Campus) inne und hielt sich als Fulbright-Wissenschaftler an der Stanford University in den USA auf. Er promovierte und habilitierte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Prof. Dosch hat sich in der Lehre und in etlichen Publikationen mit den Themenkomplexen Minderheiten, Migration und Flucht beschäftigt und mehrere Programme und Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit evaluiert, die u.a. auf diese Bereiche ausgerichtet sind.

Markus Wachowski

Markus Wachowski

Dr. Markus Wachowski leitet seit Juni 2018 die akademischen Programme der Kiron Open Higher Education.

Dr. Tobias Ernst

Dr. Tobias Ernst

Dr. Tobias Ernst verfügt über langjährige intersektorale Arbeitsund Führungserfahrung im öffentlichen sowie sozialen Sektor und insbesondere im Bildungsbereich. Der promovierte Jurist war von 2004 – 2009 als Projektmanager und Projektleiter in der Bertelsmann Stiftung tätig, später als Prokurist bei PricewaterhouseCoopers. Ab 2014 verantwortete Dr. Ernst für die Bildungsorganisation Teach First Deutschland als Bereichsleiter und stellvertretender Geschäftsführer die Geschäfts- und Organisationsentwicklung.

Am 01. Februar 2018 übernahm Dr. Ernst den Vorsitz der Geschäftsführung der Kiron Open Higher Education gGmbH.

Julia Reichart

Julia Reichart

Pro Bleiberecht ist eine antirassistische Initiative, die sich mv-weit für die Rechte der Asylsuchenden einsetzt. Ein besonderer Fokus liegt auf monatlichen Mahnwachen vor der Erstaufnahmestelle Nostorf-Horst, in der die Asylrechtsverschärfungen der letzten Jahre besonders deutlich zu Tage treten. Für die Initiative spricht Julia Reichart.

Prof. Dr. Thusnelda Tivig

Prof. Dr. Thusnelda Tivig

Prof. Dr. Bettina Eichler-Löbermann

Prof. Dr. Bettina Eichler-Löbermann

Cornelia Kirsten

Cornelia Kirsten

Seit einigen Jahren leite ich das Lektorat Englisch am Sprachenzentrum der Universität Rostock, wo ich seit 2006 Englisch für Fachsprachen auf C1 Niveau (aktuell Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften) unterrichte. Meine zweite Unterrichtssprache ist Spanisch (meist A1 bis B1). Seit einiger Zeit baue als interkulturelle Trainerin interkulturelle Kommunikation am Sprachenzentrum als neuen Kompetenzbereich aus. Jahrelange Erfahrung in ehrenamtlicher Tätigkeit mit Geflüchteten und eine offene Haltung aus Überzeugung machen diese Aufgabe für mich zur Herzensangelegenheit. Ich bin Diplom-Pädagogin, Mediatorin, Coach in Ausbildung und meine große Leidenschaft ist es, den Kontakt zwischen Menschen diverser Hintergründe zu fördern und positiv zu gestalten.

Dr. Barbara Amling

Dr. Barbara Amling

Adnan Harb

Adnan Harb

Hendrikje Paarmann

Hendrikje Paarmann

Mandy Walker

Mandy Walker

Ihre Teilnahme

Ihre Teilnahme

Die Universität Rostock und das Rostock International House laden am 4. und 5. Juni 2020 alle Interessierten und Akteure aus der Flüchtlingsarbeit in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern zur Konferenz „ 5 Jahre –wir schaffen das“ ein. Die Konferenz dient als Erfahrungsaustauschplattform für Flüchtlingsbeauftragte aus der Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft  und Öffentlichkeit. Dabei sollen rund 150 Expertinnen und Experten praxisbezogene Themen rund um die Arbeit mit Geflüchteten, sowohl im Hochschulbereich als auch in der Gesellschaft in den letzten fünf Jahren behandeln. Die Geschichte, Ängste, Hoffnungen und Perspektiven der Flüchtlingsarbeit in Rostock und im Land Mecklenburg-Vorpommern stehen dabei im Mittelpunkt.

Berichten Sie über Ihre Erfahrungen und teilen Sie mit uns Ihren Beitrag zu zukunftsorientierten Ansätzen in Rostock und landesweit. Wir freuen uns auf Ihre aktive Teilhabe an den Diskussionen!

Anmeldung

Organisator*innen

Die Universität Rostock, vertreten durch das Rostock International House, organisiert die zweitägige Konferenz. Sie steht unter der Schirmherrschaft  des Rektors und der Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement der Universität Rostock.
 

Wissenschaftliche Leitung der Konferenz

Prof. Dr. Jörn Dosch
Prof. Dr. Wolfgang Muno
 

Organisationsteam

Michael Paulus
Dr. Uta Buttkewitz
Abdelrahman Fatoum
Eva Nahrstedt
Christin Zimmer
Karolin Hansen
 

Kontakt

Abdelrahman Fatoum, M.Sc.
Flüchtlingsangelegenheiten, Veranstaltungen und Sonderprojekte

E-Mail: abdelrahman.fatoum(at)uni-rostock.de
Tel.: +49 (0) 381 498 1702

Dr. Uta Buttkewitz
Koordinatorin Willkommenskultur

E-Mail: uta.buttkewitz(at)uni-rostock.de
Tel.: +49 (0) 381 498 1212