Lehramt an Regionalen Schulen (Staatsexamen)

Lehrkräfte vermitteln den Schülern an Regionalen Schulen neben schulischen Wissensinhalten vor allem Aspekte des selbstständigen Lernens und Handelns, die in einer beruflichen Orientierung münden. Dabei liegen das Hauptaugenmerk auf der Erfassung individueller Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler sowie deren zielgerichtete Förderung.

Der Studiengang Lehramt an Regionalen Schulen hat ein Umfang von 10 Semestern Regelstudienzeit  bzw. 300 Leistungspunkten (LP) und gliedert sich in :

  • Bildungswissenschaften (60 LP) - Lehrinhalte dieses Bereiches sind: Allg. Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik, Pädagogische Psychologie, Sonderpädagogik sowie ein Wahlpflichtbereich (z.B. Diagnostik, Sozialpädagogik, Medienpädagogik)
  • Zwei Unterrichtsfächer (je 105 LP) - Die Unterrichtsfächer können aus der unten stehenden Liste frei gewählt und kombiniert werden. Lehrinhalte sind dabei die Fachstudien des jeweiligen Faches welche in großen Teilen den Inhalten eines Bachelorstudiums in diesem Fach entsprechen sowie die Fachdidaktik des jeweiligen Faches. Dabei Umfassen die Fachstudien 90 LP je Fach und die Fachdidaktik 15 LP je Fach.
  • Praktika (15 LP; Sozialpraktikum, Orientierungspraktikum und Hauptpraktikum). Die Studierenden sollen durch Hos­pi­tationen sowie eigenverantwortliches Handeln und Unterrichten erste Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sammeln und im Studium erworbenes Wissen anwenden.
  • Abschlussarbeit (15 LP)