Auf dieser Seite informiert der Akademische Senat monatlich über ausgewählte Themen der letzten Sitzung.
Aus der Sitzung am 1. April 2026 (Konzilzimmer, Universitätshauptgebäude):
Die stellvertretende Vorsitzende Kerstin Baier eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden und dankte an dieser Stelle der studentischen Prorektorin Lena Lemke für ihr Engagement und die angenehme Zusammenarbeit. Die Amtszeit von Frau Lemke endet am 13. April 2026.
Der Senat hatte in zweiter Runde im Februar 2026 erneut das Auswahlverfahren zur Kandidatenfindung für die Wahl einer studentischen Prorektorin/eines studentischen Prorektors eröffnet. Der StuRa schlug Max Mario Schade vor, der sich dem Senat in der Sitzung vorstellte. Der Senat beschloss nach einer kurzen Aussprache einstimmig den Kandidaten für die Wahl im Konzil am 29. April 2026 vorzuschlagen.
Im Rahmen der Beschlusskontrolle informierte die stellvertretende Vorsitzende über die anstehende Gremienwahl. Mit Veröffentlichung der Wahlbekanntmachung am 21. April 2026 startet die Wahl der studentischen Mitglieder für Konzil, Akademischen Senat und die Fakultätsräte. Bis 11. Mai 2026, 15:00 Uhr, können die Wahlvorschläge beim Wahlamt eingereicht werden. Die Wahl findet wieder als Onlinewahl vom 6.-24. Juni 2026 statt.
In den Informationen des Rektorats zog die Rektorin eine kurze Zwischenbilanz nach drei Jahren Amtszeit. Weniger erfreulich ist hingegen, dass der Universität eine globale Minderausgabe in Höhe von 2,2 Mio. Euro für das Haushaltsjahr 2026 auferlegt wird. Prorektor Prof. Dr. Wolf machte noch einmal auf die studentische Vollversammlung am 28. April 2026 aufmerksam. Während der Vollversammlung und auch für die An- und Abreisezeiten dürfen keine Lehrveranstaltungen stattfinden.
Die Senatskommission Studium hat die AG Prüfungsformen benannt, die sich in ihrer ersten Sitzung den Zusammenhang von offenen Prüfungsleistungen und Prüfungsformen angeschaut hat. In der Senatskommission Haushalt wurde unter anderem über die Zwischenevaluation bei Juniorprofessuren und die Restmittel aus der Wohnsitzprämie diskutiert. Die Senatskommission Strukturfragen hat sich mit einer Änderung der Wahlordnung mit Blick auf Wahl- und Abwahlmodalitäten, einer Änderung der Geschäftsordnung zur Ermöglichung von Onlinesitzungen und mit der Resilienz der Universität auseinandergesetzt. Auch die Senatskommission Forschung hatte die Widerstandsfähigkeit der Universität und zusätzlich die Exportkontrolle als Thema.
Der Rechnungsprüfungsausschuss des Senats hatte keine Beanstandungen zum Körperschaftshaushalts 2025, so dass der Senat dem Rektorat die Entlastung erteilen konnte.
Aufgrund von Änderungen im Zuge der Rechtsaufsicht lag dem Senat die Nutzungsordnung für das Lehrtransferzentrum erneut zur Beschlussfassung vor. Nach kurzer Diskussion wurde die Ordnung vom Senat beschlossen.
Senator Döscher berichtete über die in der Senatskommission Studium behandelten und empfohlenen Studiengangsdokumente. Der Senat folgte der Empfehlung und beschloss folgende Satzungen:
- Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelorstudiengang Elektrotechnik
- Erste Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Elektrotechnik
- Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelorstudiengang Informationstechnik/Technische Informatik
- Erste Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Informationstechnik/Technische Informatik
- Zweite Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelorstudiengang Medizinische Informationstechnik
- Erste Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Medizinische Informationstechnik
- Erste Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelorstudiengang Sozial- und Bevölkerungswissenschaften
Zu den neu einzurichtenden Quereinstiegs-Masterstudiengängen für das Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen als Ein-Fach Mathematik und Zwei-Fach Mathematik, Physik und Informatik erläuterte Senator Dr. Hellmig zunächst die Hintergründe ausgehend vom neuen Lehrkräftebildungsgesetz. Aus den Reihen des Senats wurde Kritik aufgrund möglicher qualitativer Abstriche vor allem im didaktischen Bereich im Vergleich zu den grundständigen Studiengängen geäußert. Es wurde jedoch auch deutlich gemacht, dass die Studiengänge mit Blick auf den aktuellen berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst für Seiteneinsteiger, bei dem Probleme in der Fachlichkeit auszumachen sind, eine grundlegende Steigerung bedeuten. Die Universität erhält für die Umsetzung des Lehrkräftebildungsgesetzes, die auch Bestandteil der Teilzielvereinbarung ist, zusätzliche Mittel vom Land.
Im Ergebnis der konstruktiven Diskussion beschloss der Senat die Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung für den Studiengang Quereinstiegs-Master of Education für das Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen im Fach Mathematik (Ein-Fach-Master) mit der Änderung des Zeitraums für das zurückliegende Praktikum auf zwei Jahre.
Bei der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Studiengang Quereinstiegs-Master of Education für das Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik (Zwei-Fach-Master) wurde ein studentisches Veto eingelegt. Die Einwände sind von den Antragsstellern zu prüfen. Zudem muss sich die Senatskommission Studium und Lehre vor der zweiten Lesung im Senat mit der Angelegenheit befassen.
Abschließend blickte das Rektorat in seinem Rechenschaftsbericht auf die Erfolge und Herausforderungen des vergangenen Jahres zurück. Der gesamte Rechenschaftsbericht wird auf den Seiten des Senats und im Dienstleistungsportal veröffentlicht. Der Senat erteilte dem Rektorat die Entlastung.
Die nächste Sitzung des Senats findet am 6. Mai 2026, 14:00 Uhr, im Konzilzimmer/Universitätshauptgebäude statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Bericht der Untersuchungskommission, die Änderungen der Wahlordnung und der Geschäftsordnung sowie die Vorstellung der Ergebnisse der von der Gleichstellungsbeauftragten initiierten Befragung zu persönlich erlebtem Fehlverhalten im Kontext der Universität.
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